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Ich habe mir die Frage gestellt, wie können wir langfristig und nachhaltig Abnehmen ohne zu hungern:

  • Weshalb haben immer mehr Menschen Lust auf mehr Essen?
  • Was macht uns so hungrig und wie kann Essen unsere Gefühle beeinflussen?

Das, was wir essen, kann also unseren Gemütszustand beeinflussen, ob wir eher optimistisch oder niedergeschlagen und antriebslos durch das Leben gehen.

Im Laufe unseres Lebens verbinden wir Speisen und Gerüche mit unseren Erfahrungen und Erinnerungen.

Oma´s Pflaumenbaum im Garten: der Pflaumenkuchen im Sommer mit Schlag
Nudeln mit Tomatensoße: erinnert uns an die unbeschwerten Kindheitstage
Gümmibärchen: gab es immer als Belohnung von Mama

Von Natur aus mögen wir es also süß?

Kinder wollen anscheinend auch immer nur süßes essen, sie könnten ausschließlich von Schokolade, Gummibärchen und Limonaden leben.
Die Lebensmittelindustrie verlockt uns im Alltag täglich mit neuartigen Geschmackserlebnissen oder auch echten Zuckerbomben, verpackt in gesunden Werbebotschaften.

Essen sollte das natürlichste auf der Welt sein, es hält uns Fit und Leistungsstark, es spendet uns Wohlbefinden und Genuss. In der heutigen Zeit leben wir im Überfluss und verlieren das Gespür für die richtige Menge und was uns wirklich gut tut!

Damit ihr euch besser im Lebensmittel Dschungel orientieren könnt, möchte ich euch mit neuen Themen zu gesunder Ernährung versorgen. Meine Beratung ist langfristig angelegt, mit dem Ziel, das eure persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben berücksichtigt werden. Ich möchte es begleiten, euer Wohlfühlgewicht zu erreichen.

Ich beschäftige mich nun schon über 20 Jahre mit dem Thema Ernährung und bin immer wieder entsetzt, wie sich jahrzehntelang Empfehlung halten, weil eine ganze Industrienation daran verdient. Das beste Beispiel war die Vermarktung der LIGHT-Produkte.

Heute weiß man, daß die Antifettwelle uns nicht wirklich weitergebracht hat, denn wir haben immer mehr Zivilisationserkrankungen.
In der Diätberatung hat man viele Jahre Diabetikerprodukte empfohlen, die mit Fruchtzucker, statt mit Haushaltszucker, gesüßt sind.

Heute weiß man, daß Fruchtzucker maßgeblich daran beteiligt ist, das immer mehr Menschen Übergewicht entwickeln. Namhafte Professoren aus der Diabetologie sagen sogar, es gäbe kein Typ 2 Diabetes, wenn nicht zuvor die Leber verfettet.

Nach neusten Erkenntnissen von Dr. Worm leiden inzwischen sogar Männer, Frauen , TOFI und Kinder an den Folgen des zu hohen Zuckerkonsum durch süße Smoothies, Limonaden und Co. Die WHO hat Untersuchungen, das die Deutschen durchschnittlich 34 Kg Zucker pro Jahr zu sich nehmen und das entspricht ca. 100 g Zucker am Tag.

Insbesondere die Fettleber hat sich zu einer nennenswerten Volkskrankheit entwickelt.

Weshalb lieben wir das süße Gift so sehr?

Es entsteht ja nahezu eine Sucht auf Zucker, wenn wir Zucker zu uns nehmen, steigt unmittelbar die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse.

Das Insulin ist sozusagen der Schlüssel für die Zellen ,d.h. Insulin ermöglicht das der Zucker in der Zelle aufgenommen werden kann und der Zucker im Blut wieder sinkt und gleichzeitig hat Insulin als Hormon auch die Aufgabe, das Glückshormon Serotonin zu bilden. Das ist der Grund weshalb wir uns auch nach einer zuckrig süßen Mahlzeit so gut fühlen.

Dieses Gefühl hält leider nicht lange an und fordert ziemlich schnell die nächste Mahlzeit bzw. Snack, um diese Glückmomente wieder zu erzielen. Bei der Gewichtsreduktion macht es einen das Insulin auch nicht wirklich leichter weil, so lange es wirkt, können keine Fettdepots abgebaut werden.

Habt ihr schon mal probiert ganz auf Zucker zu verzichten?