16 Bewertungen auf kundennote.com

Unterschied zwischen gesättigte und ungesättigte Fette

Gerade Menschen mit Übergewicht versuchen, die Aufnahme von Fett zu vermeiden oder drastisch zu reduzieren. Dabei ist Fett ein wichtiger Teil unserer ausgewogenen Ernährung. Denn das Fett versorgt den Körper mit wertvoller Energie und Nährstoffen für wichtige Funktionen. Die Frage sollte deshalb immer sein: Welches Fett ist gut für meinen Körper? Es gibt gesättigte und ungesättigte Fettsäuren. Beide kommen in den unterschiedlichsten Lebensmitteln vor. Die gesättigten Fettsäuren – im Volksmund auch als „schlechte“ Fette bezeichnet – sind vor allen Dingen in fettreichen Milchprodukten, Käse und Wurstwaren sowie industriell verarbeiteter Nahrung. Die ungesättigten Fettsäuren sind dagegen hauptsächlich in Samen, Nüssen und Pflanzenölen enthalten.

Ungesättigte Fettsäuren mit der Nahrung aufnehmen

Ungesättigte Fettsäuren besitzen, im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren, mindestens eine Doppelbindung in der Kohlenstoffkette. Fettsäuren mit nur einer Doppelbindung heißen dann wiederum einfach ungesättigt. Mit zwei oder mehreren Doppelbindungen mehrfach ungesättigt. Die einfach ungesättigten Fettsäuren kann der Körper selbst bilden. Als nicht essentielle Fettsäuren stecken sie in Lebensmitteln wie Olivenöl, Rapsöl oder Nüsse und Avocados. Essentiell für den Körper sind aber mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die nicht selbst produziert werden können. Sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Unterschieden werden mehrfach ungesättigte Fettsäuren in Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren. Zu den letzteren gehört beispielsweise die Linolsäure. Omega 3 Fettsäure ist in Lebensmitteln wie Kaltwasserfische, Wallnussöl oder Nüssen enthalten.

Wozu brauche ich ungesättigte Fettsäuren?

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren benötigt der Körper, um am Entzündungen beteiligte Eicosanoide zu regulieren. Diese sind als Gewebemediatoren an einer Reihe von physiologischen Prozessen beteiligt. Beispielsweise gehören dazu die Blutgerinnung und die Entzündungsregulation. Nimmt nun der Körper ein Zuviel an mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf, können sich die positiven Aspekte auch umkehren. Denn beim Vorliegen einer bereits chronisch entzündlichen Erkrankung im Körper tragen diese zu den Vorgängen ungünstigerweise bei.

Wieviele ungesättigte Fettsäuren sind erlaubt?

Wie immer kommt es auch bei der Aufnahme von ungesättigten Fettsäuren auf die Menge an. Einfach ungesättigte Fettsäuren sollten keine großen Sorgen bereiten. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sollten dagegen nicht in zu hohen Mengen verzehrt werden. Da sie aber essentiell für den Körper sind, ist ein kompletter Verzicht nicht anzuraten. Fachgesellschaften aus mehreren Ländern empfehlen eine Ernährung mit mehr als 0,3 Gramm Omega 3 Fettsäuren täglich.